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Die Initiative gegen Videoüberwachung spot_off fand sich im Jahr 2001 zusammen um gegen die Pläne des damaligen sächsischen Innenministers Hardrath anzugehen, die Dresdner Neustadt mittels Videokameras überwachen zu lassen. Damals versuchten wir mittels von Plakaten, Veranstaltungen und Demonstrationen die geplante Maßnahme zu vereiteln. Es folgte eine intensive Beschäftigung mit dem öffentlichen Raum als solchen, dessen Kontrolle und die Kämpfe darum innerhalb des Kunst und Kulturprojekts Dresden Postplatz. Soweit war ich mit meinen Gedanken gekommen als plötzlich der Frühling hereinbrach.... Mittlerweile sind einige Jahre vergangen doch die Notwendigkeit sich weiterhin gegen Kontrolle und Privatisierung öffentlicher Räume zur Wehr zu setzen ist akuter denn je. Aktuell versucht wieder einmal ein Innenminister vereint mit ImmobilienbesitzerInnen die staatliche Videoüberwachung einzuführen. Gefilmt wird unabhängig davon natürlich schon lange. Ebenso wird nach wie vor versucht verbleibende Freiflächen weiter zu beschneiden, Alkoholkonsum jenseits von Kneipen und Bars zu verbieten und mittels Platzverweise unliebsame Klientel zu vertreiben. Das wollen wir verhindern. Und darum wird es spot_off - Initiative gegen Videoüberwachung wohl doch noch eine Weile geben. |
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