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Dresden Postplatz

So weit war ich mit meinen Gedanken gekommen, als plötzlich der Frühling hereinbrach war ein gemeinsames Projekt unterschiedlicher AkteurInnen, die sich dem Thema Stadt und Öffentlichkeit und dabei insbesondere dem öffentlichen Raum mit künstlerisch politischen Untersuchungen genähert haben.

Das Projekt hinterfragte den Umgang mit Öffentlichkeit und unseren Vorstellungen, Ideen, Träumen für öffentliche, städtische Räume. Wie kann städtischer Raum entwickelt und gestaltet werden, um Lebensraum zu bleiben und gesellschaftliche Funktionen zu erfüllen in einer Zeit die bestimmt ist von wirtschaflich orientierter Stadtplanung und -entwicklung? Die unübersehbaren Veränderungen des Stadtbildes durch Massenmotorisierung, Häuserleerstand, der Verkauf städtischen Eigentums und der Umgang mit städtischen Räumen sind Themen die jeden mehr oder weniger betreffen und den Umgang mit öffentlichen Räumen und unsere Wahrnehmung dieser beeinflussen. Die beteiligten Teilprojekte verband seit längerem ihr Engagement innerhalb dieser Fragestellungen und die Suche nach Möglichkeiten individuellen Handelns. So wurde nach den Folgen dieser Einflussfaktoren gefragt, den Auswirkungen all dieser Veränderungen nachgegangen und mit kulturellen Praktiken und einer Erweiterung dieser hin zu ästhetischen und gesellschaftlichen Handlungsformen experimentiert.

Konzeption: Torsten Birne, Heike Ehrlich, Stephan Geene, Ralph Lindner, Eva Hertzsch, Christiane Mennicke, Adam Page, Sven Thiermann

Koordination und Öffentlichkeitsarbeit: Sophie Goltz

Die beteiligten Projekte

  • Public Sampler
  • spot_off
  • Info Offspring
  • Radio Urban Document
  • Symposium Kunst im Stadtraum

Das Projekt Dresden Postplatz wurde von der Bundeskulturstiftung gefördert.

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